Der Regionalbischof
Zur Person: Dr. Hans-Wilhelm Pietz
Hans-Wilhelm Pietz wurde 1956 als 3. Kind von Dr. Reinhold Pietz und dessen Frau Hanna in Berlin-Weißensee geboren.
Nach Beendigung der 10klassigen Polytechnischen Oberschule und der Nichtzulassung zum Besuch einer Erweiterten Oberschule führte ihn sein Weg an das Kirchliche Oberseminar in Potsdam-Hermannswerder.
Dort erwarb er sich 1976 nach dreijähriger Ausbildung im altsprachlichen Kurs einen gymnasialen Abschluss, der, wenn auch in der ehemaligen DDR nicht anerkannt, ihm die Befähigung zum Studium der Theologie an einer der drei kirchlichen Hochschulen verlieh. In Hermannswerder lernte er auch seine spätere Frau Petra-Edith Jagemann aus Görlitz kennen.
Bis zum Herbst 1977 arbeitete er als Hotelgehilfe in Berlin und begann im gleichen Jahr am dortigen Sprachenkonvikt Theologie zu studieren. An der Kirchlichen Hochschule zu Naumburg/Saale (Katechetisches Oberseminar) beendete er 1986 nach erfolgreichem 1. Examen, dem Gemeindevikariat in Freyburg/Unstrut, einer Assistentenzeit im Fach systematische Theologie und der Promotion, seine Ausbildung.
Für die nächsten 6 Jahre hatte Dr. Hans-Wilhelm Pietz eine Pfarrstelle in Forst/Lausitz inne und folgte 1992 einem Ruf an das Evangelische Predigerseminar zu Wittenberg, an dem er bis 1994 als Dozent wirkte.
Regionalbischof Dr. Hans-Wilhelm Pietz
Seitdem lebt und arbeitet er in Görlitz. Hier erwarb er sich Verdienste beim Aufbau und der Leitung der Evangelischen Akademie der Kirche der schlesischen Oberlausitz. Dem folgten Jahre, in denen er als Provinzialpfarrer für Diakonie und Gemeindeaufbau seinen Dienst versah.
Seit der Neubildung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist er Generalsuperintendent im Sprengel Görlitz und führt den Titel Regionalbischof.
Dr. Hans-Wilhelm Pietz ist verheiratet mit der Provinzialpfarrerin für Frauen- und Familienarbeit Petra-Edith Pietz und Vater zweier Kinder.
