Advent: Der Jänkendorfer Adventskalender
Allabendlich im Advent treffen sich Jänkendorfer am Adventskranz und öffnen eine Adventstür.
Die Idee
Angeregt durch eine Weihnachtskarte aus dem Ev. Johannesstift in Berlin, auf der ein Adventskranz mit 24 Kerzen zu sehen war, kamen wir auf die Idee auch in unserer Gemeinde einen solchen Adventskranz aufzustellen.
Hintergrund war der erste Adventskranz überhaupt, der 1839 von Johann Hinrich Wichern im Rauen Haus in Hamburg aufgehängt wurde.
In Anlehnung daran wurde bei uns ein Wagenrad mit Tannengrün umwickelt und mit 20 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen bestückt.
Die Umsetzung der Idee
Jeden Abend um 18 Uhr zum Abendläuten treffen sich zwischen 15 und 35 Personen aller Altersschichten und auch nicht nur Gemeindeglieder im Ev. Gemeinderaum am Adventskranz zum Adventsliedersingen. Anschließend ziehen sie mit Laternen durch das Dorf zu den Häusern mit der entsprechenden „Adventstürnummer“.
Die Haustür wird geöffnet und nach einem Weihnachtslied erwartet die Besucher eine Überraschung. Immer wird dabei eine weihnachtliche Geschichte vorgelesen. Häufig warten die Gastgeber mit Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackenen Plätzchen auf. Den Abschluss bildet wieder ein Advents- oder Weihnachtslied.
Beobachtungen und Resümee
1. Auch Nichtgemeindeglieder, haben von sich aus gefragt, ob sie ein Adventstürchen gestalten können.
2. Die Gemeinde singt jetzt viele Advents- und Weihnachtslieder sicher.
3. So mancher Gastgeber bittet alle in sein Haus hinein und es kommt zu wohltuenden weihnachtlichen Begegnungen und Gesprächen, die später ihre Fortsetzung finden.
4. Der große Adventskranz auf dem Wagenrad unterstreicht die Bedeutung des zunehmenden Lichtes bis Weihnachten in besonderer Weise.
