Sehenswert: Jakobskirche in Bad Muskau

Kirche Bad Muskau

Die evangelische Jakobskirche in Bad Muskau ist nach vorheriger Terminvereinbarung bei Pfarrerin Arndt zu besichtigen (siehe unten). 

1. Kurzinfos

Name der Kirche: Jakobskirche
Ersterwähnung: 1502 als Holzkirche
Baujahr: seit 1564 an der jetzigen Stelle, 1595 durch Stein ersetzt
Höhe der Kirchturmspitze: 33 m
Letzte Sanierungen: Kirchturm 2002
Besonderheiten: Kunststeine auf dem Kirchturmdach

2. Zur Geschichte der Kirche

Die Bad Muskauer Jakobskirche wurde im 16. Jahrhundert als Begräbniskapelle errichtet. 1766 brannte ein Großteil der Stadt nieder und nur die Jakobskapelle blieb verschont. So wurde sie bis zur Wiedereinweihung der Stadtkirche im Jahre 1782 für die Gottesdienste der Stadtgemeinde genutzt. Bis zu den Befreiungskriegen war sie dann wieder Begräbniskapelle und wurde 1812 als Lazarett für typhuskranke Franzosen umfunktioniert. 1855 hat sie der Kirchenpatron Friedrich, Prinz der Niederlande, auf seine Kosten renovieren lassen. Von da ab bekam die Jakobskapelle den heutigen Turm mit den Kunststeinen.

1935 verpachtete die Kirchengemeinde die Jakobskapelle an die Stadt, die in ihr ein Heimatmuseum einrichtete. Nach Ende des Krieges wurde sie notdürftig wiederhergerichtet und 1947 als Gemeindekirche in Dienst genommen, da die bisherige Gemeindekirche durch Kriegseinwirkungen nicht mehr genutzt werden konnte. Seit 1960 trägt sie den Namen Jakobskirche. Das Altarfester ist von 1956, die Computerorgel ist von 1991.

3. Zugangsmöglichkeiten

Terminvereinbarung bei Pfarrerin Arndt, Andreasgasse 8, 02953 Bad Muskau
Tel.: 035771 / 60407 oder E-Mail

4. Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Grab der Machbuba des Fürsten Pückler hinter der Kirche
  • UNESCO-Welterbe Muskauer Park/Park Musakowski mit Schloß
  • Oberpark mit Kirchenruine