Evangelische St. Johannes Kirche Reichenbach

1. Kurzinfos

Ortsname: Reichenbach / OL
Name der Kirche: St. Johannes Kirche
Ersterwähnung: 13. Jahrhundert als Erzpriesterstuhl, Bistum Meißen
Baujahr: 1674 (Wiederaufbau)
Baustil: Gotisch - Ausstattung Barock einheitlich um 1680
Höhe des Kirchturms: 46 m
Letzte Renovierung: 2000 mit Festwoche abgeschlossen
Besonderheit: Ladegastorgel 1866 (restauriert)
Das Schönste: die sprechende reiche stileinheitliche Ausstattung (meist restauriert)

Pfarrer: Christoph Wiesener
Gottesdienst: in der Regel
Meuselwitz: So 9 Uhr
Reichenbach: So 10:30 Uhr
gemeinsam: 10 Uhr
Sonderzeiten: Nachmittags 14:30 Uhr
Besichtigung: Nach Vereinbarung mit Pfarrer Wiesener oder Schlüssel – Kirchplatz 2, Pfarrhaus - Tel: 035828-72494
Sehenswürdigkeiten in der Nähe: romantischer Kirchplatz mit Wehrmauer und Hussitentor, Napoleonbrücke, Ackerbürger-Museum (Museumsverbund), Via Regia, Jakobspilgerweg.

2. Zur Geschichte der St. Johanneskirche

Im 13. Jhd. wird die Reichenbach gegründet und die St. Johanneskirche als Wehrkirche errichtet. 1430/31 Die Hussiten fallen ein, die Bewohner verschanzen sich im Kirchturm, der „Burg von Reichenbach“. Das Hussitentor zeugt davon. 1548 Hans v. Gersdorff führt die Reformation ein. Sein Grabmal (1566) befindet sich in der Kirche. 1670 Ein Stadtbrand legt die Kirche in Schutt und Asche. 1674 Die Kirche wird neu geweiht und ist bis heute so erhalten. 1866 baut F. Lade-gast seine Orgel mit 17 Registern. Von 1985 – 2000 wird die Kirche renoviert und restauriert. Dabei werden wertvolle Wandmalereien entdeckt und man erkennt: Eine enge Verbindung von Architektur und künstlerischer Gestaltung lassen in dieser Kirche die „Steine predigen“. Der romantische Kirchplatz samt Wehrmauer laden ein zum Verweilen. 2000 Die Ladegastorgel ist restauriert. Mit Festwoche 2000 und Wiedereinweihung der Orgel feierte die Gemeinde den Abschluss der Bauarbeiten. Die Restaurierung geht weiter, denn da wartet eine wunderschöne Kirche auf ihre Vollendung.