Sehenswert: Kirche St. Katharina in Arnsdorf

Kirche St. Katharina

Die evangelische Kirche St. Katharina in Arnsdorf ist von Ostern bis zum Ewigkeitssonntag wochentags zwischen 10 - 20 Uhr geöffnet.

1. Kurzinfos

Name der Kirche: St. Katharina
Ersterwähnung: 1251 in der Meißner Bischofsmatrikel von 1346
Baustil: spätromanische Saalkirche mit Altarraum und Halbrunder Apsis.
Höhe des Dachreiters von 1738: 32 m
Letzte Sanierungen: seit 1998 fortdauernd (es fehlen noch: Innenraum, Orgel, Fassade)
Besonderheiten: unverbaute romanische Architektur
Das Schönste: Die bemalte Holzdecke und ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert, an der Nordseite des Kirchenschiffes

2. Zur Geschichte der Kirche

Fränkische Siedler gründeten unser Dorf und weihten 1251 die spätromanische auffällig gestaffelte Saalkirche der hl. Katharina von Alexandria, einer berühmten Märtyrerin des 4. Jh.

Untergrundmalereien sind in der halbrunden Apsis und im Altarraum erhalten. Apostel, Evangelisten und Heilige verehren – mit dem Gottesdienstfeiernden - Christus, der als Herr der Welt in die Mitte der Apsis gemalt war. Die Mandorla und der Regenbogen, auf dem er thronte, sind noch gut zu erkennen, wenn man sich hinter den Altar stellt.

Im Dezember 1430 zerstörten Hussiten die Kirche. Aber die Arnsdorfer bauten ihre Kirche sofort wieder auf. Aus dieser Zeit stammt wohl auch das Kruzifix an der Nordwand und die Sakramentsnische links neben dem Altar. Über dem Gitter ist ein Christuskopf in den Stein gearbeitet. Im Jahr 1587 wurde die Holzdecke im Kirchenschiff mit Gesichtern und Pflanzen bemalt. Im Chorraumgewölbe gibt es einen Engel zu entdecken (18. Jh.)! Kanzel und Altar entstanden 1751. Der Taufstein wurde 1871 vom Landesältesten v. Wiedebach gestiftet. Die Inschrift am Fuß lässt erkennen, was ihn zu diesem Dankeszeichen an Gott veranlasst hat. Lesen Sie selbst!

3. Zugangsmöglichkeiten

Zwischen Ostern und Ewigkeitssonntag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.