Presse: Kreis-Chor- und Posaunentag zum Reformationsjubiläum, 23. und 24. September 2017, Hoyerswerda

MUSIK verzaubert die Welt – dies erlebten Musiker und Publikum am Wochenende 23./24.9.2017 beim Kreis-Chor - und Kreis-Posaunentag zum Reformationsjubiläum in der Ev. Johanneskirche in Hoyerswerda.

Die Kirche war erfüllt vom Klang der Chorsänger und Bläser aus den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Schlesischen Oberlausitz unter Leitung von Kreiskantorin Ulrike Scheytt und Posaunenwart Steffen Peschel.

Das Eröffnungskonzert am Sonnabend, dem 23. September, gestalteten Generalsuperintendent Martin Herche, der katholische Jugendchor der Kathedrale St. Jakobus unter Leitung von Domkirchenmusikdirektor Thomas Seyda und der Landesjugendposaunenchor unter Leitung von Steffen Peschel. Es war eine Freude zu erleben, wie die Begeisterung der jungen Musiker das Publikum berührte.

Der Sonntag war von 9.00 bis 17.00 Uhr klar strukturiert, ausgefüllt mit Proben, Mittagessen und Workshops (Leitung Ulrike Scheytt und Steffen Peschel). Dies verlangte von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin, Konzentration und Motivation. Zur Hauptprobe  kamen die 270 Bläser und Sänger in der Johanneskirche zusammen.

Unter Martin Luthers Zusage „Wes des Herz voll ist, des gehet der Mund über"  sangen und musizierten 270 Sänger und Bläser mit großer Begeisterung und Freude im Festgottesdienst am Sonntag, dem 24. September, und verwandelten die Kirche in einen prächtigen Klangraum.

Mit Werken von Selle, Walter, Bach, Haydn, Leue, Peschel und Scheytt erlebten die Zuhörer eine musikalische Reise durch fünf Jahrhunderte – unter Leitung von Kreiskantorin und Posaunenwart im Wechsel von Chor, Bläsern, Orgel, Gemeinde und allen zusammen.

Die Predigt hielt Superintendent Dr. Thomas Koppehl, die liturgische Leitung hatte Pfarrer Heinrich Koch.

„Wer singt betet doppelt"  - dieses Zitat von Luther möge uns alle ermutigen, dass die Musik in Kirchen und auf Plätzen freudig erklinge und auf der Wanderung durchs Lutherjahr und in die Zeit zum Segen für die Welt werde.

Ulrike Scheytt