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Presse: Herbstsynode des Kirchenkreises NOL

Vertreter aus 43 Kirchengemeinden beschlossen am 22. November auf der Kreissynode des Kirchenkreises Niederschlesische Oberlausitz ein Regionenmodell, das die Zusammenarbeit der kleiner werdenden Gemeinden stärken soll und die Erarbeitung eines Stellenplanes vorbereitet. Außerdem wurde der Haushalt für das Jahr 2009 verabschiedet.

In einem halbjährigen Diskussionsprozess hatten die Gemeinden des Kirchenkreises einen Vorschlag zur regionalen Zusammenarbeit beraten und mit eigenen Vorschlägen ergänzt. Auf der Synode waren deshalb verschiedene Varianten abzuwägen und zu entscheiden. In einer spannenden Auseinandersetzung, die dennoch von großer Sachlichkeit und Fairness bestimmt war, gelang es einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. Ein Redner bezeichnete dies als einen neuen Stil der Offenheit in der gemeinsamen Verantwortung für den Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen.

Superintendent Dr. Koppehl wies in seinem Bericht darauf hin, dass die Regionenbildung das Ziel habe, die Eigenverantwortung der Gemeinden zu stärken. Er erinnerte an die großen Umgestaltungen, die die schlesische Kirche in den letzen 100 Jahren zu bestehen hatte. Einher gingen damit aber die Erfahrungen geistlichen Aufbruchs und neuer Gemeinschaft. Dazu zitierte er aus einem Rundschreiben Bischof Hornigs aus dem Jahr 1947: „Wo um Gottes gnädige Zuwendung in unserer Kirche gebetet wird, weil man seine Ungnade über uns im Gericht unserer Tage nicht übersieht, da kommt Gott und lässt die Sonne seiner Gnade aufgehen.“ Solche Erfahrungen gelebten Glaubens vermittelten Zuversicht zur Gestaltung der Zukunft auch in unserer Region.

Download: Bericht des Superintendenten, 22.11.2008 (PDF)

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