Presse: Erste gemeinsame Ausgabe des "Schlesischen Gottesfreundes" erschienen.
Mit der Juliausgabe 2005 ist der "Schlesische Gottesfreund" erstmalig in gemeinschaftlicher Herausgeberschaft des Evangelischen Kirchenkreisverbandes Schlesische Oberlausitz und der Gemeinschaft evangelischer Schlesier e.V., erschienen.
Editoral
Sechzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geben wir den „Schlesischen Gottesfreund“ gemeinsam heraus. Wir, das ist nach wie vor die Gemeinschaft evangelischer Schlesier (Hilfskomitee) e.V., nun aber zusammen mit den Kirchenkreisen der schlesischen Oberlausitz und der Diözese Breslau/Wroclaw in der Evangelischen Kirche Augsburgischer Konfession in Polen.
An dem vertrauten Namen „Schlesischer Gottesfreund“ halten wir fest, weil er eine Botschaft transportiert, die weiterhin aktuell bleibt. Damals, bei der Gründung im Jahr 1950, haben unsere Väter und Mütter an Abraham erinnert „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will“ (1. Mose 12,1). Weil im Jakobusbrief Abraham ein „Freund Gottes“ genannt wird, wollten wir uns aufgrund eines ähnlichen Schicksals die schlesischen Freunde Gottes nennen. Seitdem führt unsere Zeitung diesen besonderen Namen. Auch inhaltlich knüpft die neue Zeitung an die bisherige an. Sie ist aber erweitert und soll nun monatlich, statt wie bisher zweimonatlich, erscheinen. So kann sie aktueller sein und auch für die Gemeinden in der schlesischen Oberlausitz und in der polnischen Diözese Breslau/Wroclaw wichtig werden. Sie soll
- dem Glauben eine Stimme geben
- das Zusammenwachsen Europas fördern
- für das evangelische Schlesien eintreten
- Nachrichten weitergeben
- Zeitgeschichte kommentieren
- Geschichte pflegen
- Kritik nicht unterdrücken.
Wir wünschen dem „Schlesischen Gottesfreund“ in seiner neuen Gestalt und Zielsetzung eine freundliche Aufnahme, viele Abonnenten und freuen uns über jede zustimmende oder auch kritische Äußerung aus den Reihen unserer Leser.
Dr. Christian-Erdmann Schott, Ryszard Bogusz, Dr. Hans-Wilhelm Pietz
